Google’s Chrome und seine praktischen Erweiterungen

 

Der Webbrowser von Google, Chrome, zählt zu den beliebtesten und begehrtesten Browsern.

Und auch wenn in vielen Unternehmen nach wie vor Internet Explorer, beziehungsweise die Browser der neueren Generation aus dem Hause Microsoft, verwendet werden, bietet es sich an, sich mit Chrome genauer auseinanderzusetzen.

Denn Chrome bietet eine Vielzahl an kleinen, praktischen Erweiterungen, welche die Arbeit und das automatisierte Personalmarketing zum reinsten Vergnügen werden lassen.

Selbstverständlich – darauf muss ich natürlich der Vollständigkeit hinweisen – stellen solche Plugins und generell die Offenheit des Browsers, diese Plugins, bei Chrome übrigens „Extensions“ (Erweiterungen) genannt, Sicherheitslücken dar. Damit ist der Browser je nachdem anfälliger für Schadsoftware – ein Grund, weshalb in vielen Unternehmen wohl eher zu den Browsern von Microsoft gegriffen wird.

Bei Firefox, dem wohl am zweiten beliebtesten Webbrowser, nennen sich übrigens diese Erweiterungen „Addons“.

 

Chrome Extensions = Browser Erweiterungen

 

Chrome Extensions sind also Erweiterungen, um den Webbrowser mit zusätzlicher Power und weiteren Tools auszustatten. Damit könnt Ihr Aufgaben direkt aus dem Webbrowser erledigen und eine Menge Zeit und hin- und herklicken sparen.

 

5 Google Chrome Extensions für gewiefte Personalmarketing Experten

 

In meinem heutigen Beitrag stelle ich fünf Chrome Erweiterungen vor, die ich im Rahmen meiner Inbound Marketing Arbeit verwende, und die sich genauso gut für Personalmarketing Zwecke einsetzen lassen.

Es gibt selbstverständlich noch sehr viele mehr, sowie verschiedene Kombinationsmöglichkeiten mit weiteren Online Werkzeugen, die eine Kette von Aufgaben für Euch automatisch erledigen können.

Wenn Ihr mir dazu erfahren und lernen möchtet, habe ich das Richtige für Euch:

Der Inbound Personalmarketing Workshop

 

Im Einzelnen sind dies

  1. Die Buffer Erweiterung für Chrome für automatisiertes Hard-Core Sharing in sozialen Medien
  2. Der Google UTM-Tag Creator für die schnelle Erstellung von Google Tracking Links
  3. Der aus Deutschland stammende Link-Verkürzer ogy und dessen Vorzüge
  4. „Save to Pocket“ Erweiterung zur Artikelsammlung „on the go“
  5. Sniply – eigene Call-To-Action Links in Beiträgen Anderer platzieren

 

Die Buffer Extension

 

Das Social Media Distribution Tool Buffer habe ich hier im Detail beschrieben und dort kurz auf die Extension verwiesen.

Hier geht es zur Erweiterung, die Ihr direkt installieren könnt, falls Ihr Chrome verwendet.

Was hier mir hier besonders gut gefällt, ist der so genannte „Power Scheduler“, den Ihr aktivieren könnt, indem Ihr nach Klicken der Buffer Extension in Eurer Browserleiste oben den zweiten Reiter auswählt, wie in der Grafik dargestellt:

 

Die Buffer Chrome Extension in der Power Scheduler Ansicht

Die Buffer Chrome Extension in der Power Scheduler Ansicht

 

Nun könnt Ihr Euren auserwählten Beitrag bis zu neun Mal (warum es keine zehn Mal geht, ist mir auch ein Rätsel) in Eure Buffer „Queue“ einplanen. Dabei seid Ihr die Entscheider, in welchen Netzwerken und zu welchen Zeiten, ihr die Beiträge teilen wollt.

Habt Ihr alles nach Euren Wünschen und zu Euren besten Posting Zeiten eingeplant, drückt Ihr nur noch auf die Schaltfläche „Add All Updates to Queue“, und ab geht die Post!

Übrigens könnt Ihr pro Update und Netzwerk (!) auch ein Bild hochladen, um Eurem Posting noch mehr Gesicht zu verleihen.

 

Der Google UTM Tag Creator

Definitiv eine meiner Lieblingserweiterungen in Chrome, die ich sehr häufig nutze, um meine Beiträge und den Erfolg meiner Internetkampagnen zu messen.

Was es mit UTM Tags, Tracking und dem Auswerten von Kampagnendaten abseits der klassischen Marketingabteilung auf sich hat, habe ich hier ausführlich beschrieben.

Wenn Ihr also zwischendurch einige UTM Tags für Eure Beiträge und Seiten erstellen möchtet, legt Euch die Google Analytics URL Builder Chrome Extension zu.

Begebt Euch dann auf die Seite beziehungsweise den Beitrag, den Ihr mit Eurem Google Analytics tracken wollt, und klickt auf die Extension Schaltfläche im Browser.

Danach öffnet sich folgendes Fenster:

 

GA-URL-Builder

Der Google Analytics URL Builder im Einsatz hier mit voreingestelltem „Quick Set“ zur weiteren Vereinfachung Eurer Arbeit

 

Wie Ihr oben sehen könnt, sind einige der Felder (die mit *-Stern sind Pflichtfelder) vorausgefüllt. Das liegt daran, dass ich so genannte „Quick Sets“ angelegt habe für Quellen und Medien, die ich häufig verwende.

Habt Ihr alle Felder ausgefüllt, klickt Ihr entweder auf „Copy to Clipboard“, und die fertige Tracking URL ist kopiert, oder Ihr wählt die zweite Variante, wenn Ihr einen Linkverkürzer, z.B. bitly, damit verknüpft habt. Das erstellt Euch automatisch einen individuellen, gekürzten Link.

Mehr zu bitly und dem Tracking von gekürzten Links findet Ihr hier.

 

Wollt Ihr das im Detail erklärt bekommen? Kommt zum Inbound Personalmarketing Workshop:

Die nächsten Workshop Daten

 

Der Link-Verkürzer aus Deutschland: ogy.de

 

Über bitly & Co im Zusammenhang mit dem Verkürzen und zur Erfolgsmessung von langen Links („URLs“) habe ich bereits geschrieben.

Leider kommt es vor, dass einige Firmen – meistens Konzerne, allerdings auch Mittelständler und auch viel kleinere Unternehmen – die Link-Weiterleitung einer verkürzten URL zur ursprünglichen Ziel-URL unterbinden.

Das ist aus Sicherheitssicht natürlich sehr gut, denn oftmals verstecken sich hinter Link-Weiterleitungen zweifelhafte Angebote oder auch Schadsoftware, Viren, etc.

Jedoch ist dann die Verwendung von bitly und der ganze Aufwand, Links überhaupt zu kürzen, um die Erfolge zu messen, dahin!

Da empfiehlt es sich, das Link-Verkürzer Tool aus Deutschland zu verwenden, das da auf den Namen ogy.de (besonders kurze URL schon im Stamm, was ja Sinn und Zweck der Sache ist) hört.

Es gibt hier keinen Schnickschnack, kein Marketing- oder Branding Tool, aber dafür einwandfreie Links, die datensicher sind.

Ich habe das mit einem Kunden getestet, der zwar meine bitly Links nicht öffnen konnte, aber die ogy.de Links.

Daher: Wollt Ihr Eure gekürzten Links tatsächlich ALLEN zugänglich machen, installiert Euch diese praktische Erweiterung in Chrome.

 

ogy-Linkverkürzer-Chrome-Extension

 

Artikel in Pocket speichern

 

Ihr kennt das: Irgendwo im Netz unterwegs, stolpert Ihr über einen spannenden Artikel, aber Ihr habt weder Zeit ihn ganz durchzulesen, noch ihn in Social Media zu verbreiten (solltet Ihr sowieso erst tun, wenn Ihr den Artikel ganz durch habt!!!).

Nun, dann richtet Euch kurz ein Konto bei Pocket ein, installiert die dazu gehörende Chrome Erweiterung, und klickt beim Entdecken toller Beiträge auf die Erweiterung.

Jetzt vergebt Ihr das oder die passende/n Tag/s, und bei der nächsten eingeplanten Lese-Session (das macht Ihr schon regelmäßig 2-3 Mal pro Woche, oder? Gehört sich für einen anständigen Inbound Personalmarketer!) entgeht Euch der Artikel nicht mehr!

Zusammen mit IFTTT gibt es darüber hinaus einige geniale Kombinationsmöglichkeiten zur weiteren Optimierung Eurer Verbreitungstätigkeiten in den sozialen Medien, aber dazu vielleicht ein ander Mal mehr.

 

Die Pocket Erweiterung hat die besuchte Seite gespeichert unter dem selbst gewählten und angelegten Tag

Die Pocket Erweiterung hat die besuchte Seite unter dem selbst gewählten Tag gespeichert

 

Sniply für Call-to-Actions in Beiträgen Anderer

 

Von vornherein möchte ich darauf aufmerksam machen, dass Ihr mit diesem Tool sorg- und sparsam umgehen solltet.

Sniply erlaubt es Euch, mittels so genannter iframes, eigene Inhalte in die Websites Anderer einzublenden.

Konkret sieht das beispielsweise so aus:

sniply-CTA-in-Action-Beispiel

Unten in grün umrandet: Mein definierter „Call-to-Action“ auf einer Seite, die nicht mir gehört

 

Legt Euch bei Sniply ein Konto an – bis zu 1.000 Clicks pro Monat sind kostenfrei, was für die grundlegenden Zwecke ausreichen sollte. Übertreiben solltet Ihr die Verwendung dieser Links sowieso nicht.

Installiert anschließend die Sniply Chrome Extension, erstellt Eure Call to Actions, und schnipp-schnapp, habt Ihr Eure Botschaft im Beitrag eines Anderen platziert.

Wie gesagt, die Verwendung auf das intelligent und logisch Vertretbare beschränken!

 

Das war’s für heute!

Vielen Dank fürs Lesen – bei Gefallen, teilt den Beitrag gerne weiter an Freunde, Verwandte, Kollegen!

 

Wenn Ihr mehr dazu wissen wollt, und wie Ihr generell mehr Inbound Personalmarketing betreiben könnt, guckt bei einem meiner Inbound Personalmarketing Workshop vorbei!

Die nächsten Workshop Daten