Wie Anfang Juni angekündigt, folgen heute die Ergebnisse der Online-Umfrage zum Thema Active Sourcing.

In meiner ursprünglichen Feldstudie auf der Firmenkontaktmesse bonding in Karlsruhe Ende Mai habe ich in 3 Tagen 75 Großunternehmen persönlich befragt, ob sie Active Sourcing aktiv zur Bewerberansprache betreiben. Die Resultate gibt’s hier.

In der Online-only-Umfrage habe ich die gleichen Fragen dem Online-Publikum gestellt. Der Umfragelink (danke nochmals an Netigate) wurde fleißig (danke an alle, die mich hier unterstützt haben) über die sozialen Medien verteilt.

Dennoch haben nur 137 Teilnehmer die sage und schreibe 2 Fragen beantwortet (danke an die Teilnehmer!). Aufgerufen haben den Link jedoch mehr als 750 Besucher. Sollen wir daraus nun schließen, dass Active Sourcing nur wenige interessiert? Selbst bei meinen Social Media Recruiting Umfragen, die umfangreicher sind und mehr Fragen aufweisen, bekomme ich in 4 Wochen mehr Teilnahmen – auch ohne Medienpartner.

Die Ergebnisse der Online-Umfrage können Sie hier herunterladen.

branchen-active-sourcing-studieWas im Vergleich mit den bonding-Ergebnissen auffällt, ist, dass bei der Online-Umfrage wesentlich mehr „Externe“ Recruiter (s. Berufsgruppe) teilgenommen haben. In Karlsruhe habe ich mit „internen“ Recruitern zu tun gehabt. Überdies setzen sich die Online-Teilnehmer vor allem (zu mehr als 40%) aus den Branchen „Personaldienstleistungen“ und „IT & Internet“ zusammen. Na, und wenn wenigstens die Personaldienstleistungen kein Active Sourcing betreiben, dann würde mich das kräftig wundern.

Eine Gemeinsamkeit besteht bei beiden Befragungen: Die überragende Mehrheit der Firmen (88%), die kein Active Sourcing betreiben (43,4%), plant, auch weiterhin KEIN Active Sourcing zu machen.

Die Frage bleibt also bestehen: Betreibt Ihr Unternehmen aktive Kandidatenansprache über soziale Netzwerke?
Oder: Wissen Sie eigentlich, was sich hinter dem Begriff „Active Sourcing“ verbirgt?

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