Das neue Samsung Galaxy S5 ist gerade frisch auf dem Markt, das iPhone 6 kommt voraussichtlich im Herbst, und generell tut sich ja immer eine Menge an der mobilen Front.

Nur nicht im mobile Recruiting. Erschreckend sind einerseits die Ergebnisse meiner Social Media Recruiting Studien für Deutschland, Österreich und der Schweiz, die aufzeigen, dass dieser an sich wichtige Trend eher ab- als zunimmt!

Andere Nationen, sonst für ihre technologischen Vorreiterrollen – auch bei Recruiting-Themen – bekannt, sind auch nicht wirklich viel weiter, zum Beispiel die USA oder die Niederlande.

Hierzulande gibt es Studienergebnisse, die zum einen herausgefunden haben, dass sie viele Bewerber eigentlich lieber am Desktop-PC bewerben oder dass Jobsucher Recruiting Apps von Unternehmen als „unseriös“ empfinden (….??).

Und nun gibt es neue Erkenntnisse, die wiederum das Gegenteil beweisen: 53% der gehypten Generation Y (denen man ja gerne mal den Allerwertesten nachträgt…) würden sich nämlich gerne mit ihrem Smartphone bewerben können, wenn denn zum einen die Möglichkeit dazu gegeben wäre und wenn die Unternehmensseiten entsprechend optimiert wären UND wenn Jobbörsen ebenfalls technisch auf neuerem Stand wären.

In der neuen Studie, die Absolventa in Kooperation mit der LMU München herausgebracht hat (oder umgekehrt, aber das ist für den Beitrag hier irrelevant), stellen 43% der 578 Befragten den Online-Jobportalen ein schlechtes Zeugnis aus, was das Thema übersichtliche Stellenanzeigen und Lesbarkeit durch falsche Textgrößen und lange Ladezeiten angeht.

Hallo!?

Hat denn niemand die Jobportal Must-Do’s für 2014 beherzigt?

Jobportale (Überbegriff für Jobbörsen und Jobsuchmaschinen) sind die Zugpferde am Markt und MÜSSEN technologisch gesehen alles daran setzen, ihre Kunden – und das sind nun mal sowohl bezahlende Unternehmen als auch Jobsuchende (!) – zufrieden zu stellen. Da hilft es nichts, Trends unterdrücken zu wollen, die Augen zu verschließen, wütend auf den Boden zu stampfen oder sich wie ein trotziges Kind zu verhalten.

Sonst kommt nämlich irgendwann jemand auf eine ganz easy-peasy Idee und wirft Euch über den Haufen.

Wo bleibt Euer Selbsterhaltungstrieb?