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Arbeitgeberprofile bei katialo

 

Eigentlich bekomme ich binnen Sekunden einen heftigen Gähnanfall, wenn ich zum gefühlten sechsunddreißigtausendsten Mal von einer „super neuen“ Idee höre, in der Wörter wie „Bewerberplattform“ und „Arbeitgeberprofile“ vorkommen.

Dementsprechend war meine erste Reaktion zu katialo.com, als ich einen Anruf von dem aus Belgien stammenden Angel Investor Marc Pasture erhielt.

Nein, halt, die Tatsache, dass ein Business Angel zum Telefonhörer greift, um aktiv Blogger oder Press Relations zu machen, fand ich bereits angenehm anders.

Tja, das war das überraschende Element, und schon hatten sie mich erwischt (nachahmen? Zu spät, das passiert mir nicht mehr ;-)!

Die Gründungsgeschichte von katialo

 

Schließlich lauschte ich der Geschichte des Düsseldorfer Startups namens katialo, und die lässt sich hören. Allein die Namensfindung des Unternehmens ist eine schöne Story:

Die Gründer sind allesamt griechischen Ursprungs, und während man in einer abendlichen Runde angestrengt zu einem Firmennamen sinnierte, kam einer der Gründer auf die Idee, die Diskussion ruhen zu lassen, und einfach mal was Anderes zu machen. Und schon war es geschehen! Denn die Gründer sprachen in ihrer Muttersprache, also griechisch. Dort bedeutet „katialo“ „etwas Anderes machen“.

Das passte zum Konzept des Startups: ein bekanntes Produkt (das Arbeitgeberprofil) etwas anders machen.

Was ist also anders bei katialo?

Die Kunden Zielgruppe

 

Zum einen die Tatsache, dass sich die Plattform ausschließlich (!) an KMU richtet. Getreu dem Motto, so Gründer und Geschäftsführer Dimitrios Sapountzis: „Die Großen müssen draußen bleiben“. Es werden auf katialo weder DAX-Konzerne noch die typischen, bekannten Marken zu finden sein.

Damit solle gewährleistet werden, dass diejenigen, die man sonst kaum am Arbeitsmarkt wahrnimmt, eine Stimme, Gehör und eine Plattform bekommen.

Auch werden auf katialo keine Personalvermittler vertreten sein.

 

Die Material Erstellung für Firmenprofile

 

Zum anderen ist anders, dass katialo alle Webinhalte für die Unternehmensprofile selbst erstellt: Von den Texten, die möglichst kurz und prägnant gehalten werden bis hin zu Bild– und Videomaterial. Dafür wird ein Kamera- und Photo-Team direkt in das Unternehmen geschickt und nimmt dort Bilder und Videos auf. Von echten Mitarbeitern.

„Das Wichtige ist“, so Dimitrios, „dass die Mitarbeiter gar nicht merken, dass wir sie filmen. Nur dann ist es authentisch.“

Wie der Prozess zur Erstellung eines Arbeitgeberprofils für katialo aussieht, hat Dimitrios auf dem neuen HR Startup Portal von Online-Recruiting.net geschildert.

Das Material, sagt Dimitrios, ist gelungen. Alle Kunden seien bisher damit zufrieden gewesen.

Das Gute beim katialo Arbeitgeberauftritt: Dieser lässt sich nahtlos in den eigenen Karriereauftritt auf der Firmenhomepage einbinden.

Die Firmenprofile gibt es als so genannte „One Pager“ mit einigen schönen Features und einer coolen Slider-Navigation. Schauen Sie mal hier rein.

[Update: 08.01.2016 – zwischenzeitlich leiten alle Arbeitgeberprofile auf stellenanzeigende.katialo.com weiter. stellenanzeigen,de hatten in diesem Interview bei mir angekündigt, dass es eine Kooperation mit katialo gäbe. Nun wissen wir also, wie diese in den Anfägen aussieht!]

Mehr Infos erwünscht?

 

Auf Tim Verhoevens Blog gibt es zu katialo ein Interview mit Dimitrios Sapountzis zu lesen, und ich habe hier noch ein paar interessante Fakten von den Gründern rund um den Markt der KMU in Deutschland und der Geschäftsidee für Euch:

 

Die Idee
Der Ursprung unserer Idee ist relativ einfach zu erklären: wir hatten damals das Jahr 2013 und dennoch bestand das Recruiting aus den selben Stellenanzeigen die 1986 noch in der Lokalzeitung standen. Wir fragten uns, woran das lag. Das Internet bzw. die Technik kann sehr viel mehr, wieso beschränkt man sich auf Stellenanzeigen oder eine Darstellung die 1997 schon veraltet war?

 

Gleichzeitig sahen wir ein Problem in der Auffindbarkeit der meisten deutschen Unternehmen. In Deutschland gibt es 136.000 Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern. Wie soll man auf diese Aufmerksam werden wenn man sie nicht kennt. Hier kommt unsere Idee ins Spiel – die Möglichkeiten des Web mehr ausschöpfen als dies bisher der Fall war und eine Zentrale Anlaufstelle zu erschaffen auf der man alle unbekannte Unternehmen auf einem Haufen hat inkl. so ausführlicher Darstellung, dass die Fragen „Wer sind die?“ und „Wieso soll ich da arbeiten?“ nicht mehr gestellt werden müssen.

 

Ein weiteres Problem, dem wir uns gegenüber gestellt sahen, nachdem wir mit dem Aufbau von katialo begonnen hatten war fehlender oder mangelhafter Content der Unternehmen. Ohne explizit jemanden diffamieren zu wollen, sollten sich einige Unternehmen hinterfragen inwieweit Treppensteigende oder fröhlich Daumen-Hoch-Zeigende Mitarbeiter einen authentischen Einblick ins Unternehmen gewähren. Aufgrund dieser Tatsache sind wir nach einer gewissen Zeit dazu übergegangen Content-Produktion zusätzlich zu unseren Arbeitgeberprofilen anzubieten.

 

Was haltet Ihr von der Idee?