Dieser Beitrag ist ein Sponsored Post von Jakob Osman:

 

Immer häufiger setzen Unternehmen im Rahmen ihrer Personalmarketingstrategie auf die Erstellung von Recruiting-Videos, um ihre Vorzüge als Arbeitgeber potentiellen Bewerbern zu verdeutlichen. Konsequenter Weise können diese Filme – richtig eingesetzt – Karriereseiten und Stellenanzeigen, on- sowie offline, ideal ergänzen und für die Bewerbungsmotivation entscheidende Informationen vermitteln. Leider geben sich viele mit der Kreation und Einbettung des fertigen Recruiting-Films auf der eigenen Karriereseite bereits zufrieden. Dabei fängt hier die eigentliche Arbeit erst an: Die Integration der Videos in die sozialen Netzwerke und deren content-integrative Vermarktung. Schließlich soll der zum Teil mit erheblichen finanziellen und zeitlichen Ressourcen erstellte Content nicht nur ein Schattendasein innerhalb der Kampagne darstellen, sondern eines Ihrer Zugpferde sein.

 

Jakob

Jakob Osman, Agenturleiter Personalmarketing Agentur Junges Herz

Bevor wir uns der Frage widmen, wie man Recruiting-Filme am besten in eine durchdachte Social Media Strategie einbettet, wollen wir an dieser Stelle kurz einen Gemeinplatz herstellen: Unter einem Recruiting-Video versteht man in der Regel einen Film bzw. einen Videoclip, der das Unternehmen als Arbeitgeber darstellt und eingesetzt wird um Mitarbeiter für das Unternehmen zu gewinnen. Häufig werden auch Begriffe wie HR- oder Arbeitgebervideos dafür synonym verwendet. Auch der Begriff Mitarbeitervideo ist dafür geläufig, da nicht selten Mitarbeiter innerhalb der Videos als Testimonials zu Wort kommen. Recruiting-Filme sollen gezielt Bewerber ansprechen.

 

Mit Hilfe von Recruiting-Videos können Unternehmen ihre Personalmarketingstrategie ideal ergänzen. Themen wie Work-Life-Balance und Arbeitsklima lassen sich hiermit sehr gut darstellen: Natürlich können Sie schreiben, dass ein tolles Betriebsklima herrscht. Aber wenn ein oder mehrere Mitarbeiter darüber sprechen, wie man sich gegenseitig unterstützt, man zusammen lacht und das Arbeiten im Team einfach Spaß macht, ist das etwas glaubhaft anderes.

 

Achtung: Ein Recruiting-Film ist kein Image- bzw. Werbefilm: Authentizität durch Beitragsformen wie Interviews oder Reportageelemente sollen ein realistisches Bild zeichnen. Ziel ist es die passenden Bewerber als zukünftige Mitarbeiter anzusprechen (Stichwort Matching). Über das Recruiting-Video können potentielle Bewerber Ihr Unternehmen und ihre womöglich zukünftigen Kollegen besser Kennenlernen. Eine gute Personalmarketing Agentur weiß um diese Umstände. Hier kommt es nicht auf Floskeln an, die man in jeder Stellenanzeige lesen kann, sondern auf Glaubwürdigkeit und Wahrhaftigkeit. Auch kritische Fakten dürfen angesprochen werden – dabei obliegt es natürlich Ihrem Geschick wie und durch wen (Mitarbeiter, Chef) diese dargestellt werden. Recruiting-Videos sollen die Qualität Ihres Contents erhöhen!

 

Aber wie steht es mit der Reichweite?

 

Schön und gut, Sie haben ein grandioses Recruiting-Video erstellt und natürlich auf Ihrer Karriereseite eingebunden. Und weiter? Fragen Sie sich, welche weiteren Kanäle und Netzwerke Sie sinnhaft mit Ihrem Content bespielen können. Dabei kommt es auch hier, wie immer, auf die Liebe zum Detail an. Viele Firmen bündeln ihre Corporate- und Recruiting-Videos auf einem eigenen YouTube-Channel. Zusätzlich bietet sich natürlich die Streuung über weitere (spezialisierte) Videoportale an.

 

Wichtig und immer wichtiger sind jedoch Social Media Portale wie Facebook, Instagram, Vimeo, Vine, Twitter und Co. Selbstverständlich sollten Sie die von Ihnen und Ihrem Unternehmen selbst genutzten Social Media Kanäle in Ihre Zielgruppenkommunikation einbinden. Sicherlich werden Sie nicht auf allen Portalen eigene Channel betreiben. Das ist auch gar nicht nötig – aber dazu kommen wir später –, wichtig ist jedoch, dass Sie von deren Existenz wissen und Ihre Zielgruppe kennen. Wenn Sie das noch nicht tun, dann analysieren Sie sie. Im Zweifelsfall unterstützen Sie dabei einschlägige Agenturen gern.

 

Wo halten sich Ihre potentiellen Bewerber auf (welche Plattformen)? Worauf sprechen Sie besonders an (Content-Strategie)? Wann sind Sie am besten zu erreichen (Scheduling)? Welche Ressourcen müssen Sie dafür aufbringen (ManPower, Budget)? – Das sind nur einige Fragen, die Sie sich für eine erfolgreiche Implementierung Ihres Videos stellen sollen. Warum? Ganz einfach: Generation x und y bewegen sich vermehrt auf diesen Kanälen. Facebook und Co. sind ein fester Bestandteil ihres täglichen Medienumfeldes. Das betrifft nicht nur Nachwuchskräfte sondern auch Fach- und Führungspersonal. Printformate treten zusehends in den Hintergrund. Das heißt aber nicht, dass Sie diese vernachlässigen sollen. Die richtige Mischung macht’s!

 

Wenn Sie Ihre Zielgruppe genau kennen, dann können Sie loslegen: Sie haben mit Ihrem Video starken Content in der Hand. Verspielen Sie dies nicht leichtfertig. Je nach Ausrichtung des von Ihnen erstellen Videos werden Sie vielleicht eine Geschichte erzählen oder unterschiedliche Aspekte des Arbeitsalltags über Ihre Mitarbeiter kommunizieren lassen. Dies sind Geschichten (Content), die Sie aufgreifen können. Verlinken Sie geschickt Ihre Videos und teasern Sie diese entsprechend an. Da wo es sich anbietet (z. B. Facebook) sollten Sie den Clip direkt einbinden.

 

Bei Instagram sieht die Sache schon anders aus. Das Netzwerk erlaubt (noch nicht) die Einbindung von langen Videosequenzen in Ihrem Channel. Auch Links kann man nicht in den Kommentaren setzen. Das macht aber nichts. Hier gilt die alte Binsenweisheit: In der Kürze liegt die Würze. Teasern Sie Ihr Recruiting-Video über kurze Ausschnitte an. Teilen Sie, wenn möglich Ihren Clip in interessante Passagen und vergessen Sie nicht, den richtigen Kommentar und die passenden Hashtags (zur besseren Verbreitung) zu setzen. Sie sind auf Vine aktiv? Dann wissen Sie, wovon wir sprechen. Auch hier gilt: Kurzer, prägnanter Bewegtbild-Content sorgt für Aufmerksamkeit.

Dazu eine Anmerkung: Bitte beachten Sie in diesem Umfeld, wie Sie sich als Arbeitgeber darstellen wollen. Verbiegen Sie sich nicht. Auch hier gilt Authentizität vor Aufmerksamkeit. Es nützt Ihnen nichts, wenn Sie zwar viele Klicks erzielen, aber die Botschaft nicht mehr von Ihrem Content getragen wird oder der Aufruf zur Bewerbung nicht mehr transportiert wird.

 

Sie sind nicht auf Facebook oder Instagram aktiv und möchten dennoch Ihren Recruiting-Film und Ihre Kampagne hier verbreiten? Sie möchten die Reichweite Ihres Videos noch erhöhen? Dann können Sie auch das tun. Facebook und Instagram bieten Ihnen die Möglichkeit auch Video-Ads zu schalten (u. U. mit Einschränkungen in der Clipdauer). Dazu bietet Facebook, das auch Eigentümer der Sharing-Plattform Instagram, ist ein übersichtliches Tool, zur Vermarktung Ihres Contents. Sollten Sie dabei Unterstützung brauchen, finden sich auch hierfür erfahrene Agenturen, die sich auf dieses Handwerk verstehen. Ähnlich verhält es sich bei YouTube. Auch hier können Sie Clips vor den eigentlichen Videoaufrufen platzieren (lassen) und so für eine entsprechende Reichweite ihres Recruiting-Films sorgen.

 

Fassen wir kurz zusammen:

Recruiting-Videos sind aus dem modernen Personalmarketing nicht mehr wegzudenken. Viele Unternehmen setzen diese zur Steigerung der Content Qualität ihrer Personalmarketingkampagnen ein.

Aber Qualität ist nicht gleich Reichweite: Für eine umfassende Vermarktungsstrategie sollten Sie Social Media Plattformen wie Facebook, Instagram, YouTube, Vine und Co. nicht außer Acht lassen.

Kennen Sie Ihre Zielgruppe, bzw. lernen Sie sie kennen und agieren Sie entsprechend. Erzählen Sie die Geschichte(n) Ihrer Videos weiter und nutzen Sie (je nach Budget) die Möglichkeiten von Content Ads innerhalb der Social Media Plattformen.

Bei allen Schritten unterstützen Sie auf Wunsch erfahrene Agenturen, sodass Sie auch Neuland nicht ohne den entscheidenden Wissensbackground betreten müssen.