bretagne-jobWährend ich in den vergangenen zwei Wochen in der Bretagne ungewollterweise der ersten Sommerhitze entgangen bin, haben sich so einige Dinge in der nationalen und internationalen Online-Recruiting-Welt ereignet. Daher gibt es heute einen kurzen, kommentierten Abriss einiger News.

A propos Bretagne: wer der französischen Sprache mächtig, volljährig und gewillt ist, ab 1. September für einen Monat in 30 verschiedenen Hotels an der rosa Granitküste im Norden der Bretagne kostenfrei in Vollpension zu logieren, der sollte sich ganz fix hier eintragen. Dieser Traumjob wird darüber hinaus mit 2.000 € Taschengeld vergütet. Weitere Infos und Konditionen gibt’s – natürlich „en français“ – auf meinem französisch-sprachigen Blog „J’adore la Pub“ (hab das Ding wieder ausgegraben und reanimiert).

Weiter bzw. los geht’s

  • Prospective hat zum fünften Mal seinen Schweizer HR Trendreport veröffentlicht. Besonders interessant finde ich, dass die Bewerber aus der Westschweiz – also der Romandie – stärker auf Bewerbungstipps aus sind als ihre deutsch-sprachigen Pendants. Dafür sind den Westschweizern Fotos und der Blick hinter die Kulissen bei dem Arbeitgeberauftritt im Netz ziemlich wurscht. Nun ja, möglicherweise gehen die französisch-sprachigen Schweizer einfach davon aus, dass viele dieser „Hintergrundinformationen“ eher dem Marketing als der Wahrheit dienen… womit sie ja in dem einen und anderen Fall bestimmt richtig liegen.
  • Hays hat eine Studie herausgegeben, die den Bedarf von Unternehmen in Sachen Recruiting-Unterstützung darstellt. Die größten Herausforderungen für die Personalabteilungen liegen im Einzelnen hier: Rekrutierung von Fach- und Führungskräften (v.a. Ingenieure und IT-Spezialisten), Auswahl der richtigen Ansprachekanäle, Auswahl des richtigen Kandidaten, zu wenig personelle Kapazitäten im HR-Bereich. Na, da kann ich mindestens bei einem Punkt tatkräftige Unterstützung anbieten, nämlich bei der Auswahl der passenden Recruiting-Kanäle. Die Übersicht von Hays gibt’s hier im Download.
  • Die Betreiberfirma von jobs.ch, ehemals die jobs.ch (holding) ag, heißt nun JobCloud AG. Hat mit Sicherheit mit der Übernahme von jobs.ch durch Ringier und Tamedia zu tun. „JobCloud AG“… der Name scheint hier Programm für die zukünftigen Jobbörsen Entwicklungen. Mal sehen.
  • In den USA hat jobaline eine Smartphone App gelauncht, die für Firmen konzipiert ist, die Aushilfen bzw. Mitarbeiter auf Stundenbasis suchen. Stundenlohnempfänger stellen in den USA immerhin 59 Prozent der gesamten Erwerbsbevölkerung dar. Durch den mobilen Ansatz können potenzielle Bewerber lokal und jederzeit angesprochen werden. Gute Sache für diesen Markt und mit Sicherheit einen Blick wert, um das Konzept auch in anderen Ländern aufzugreifen. Zumal, wie wir ja wissen, die mobil-gerechte Darstellung von Karriereseiten selbst in den USA kaum vorhanden ist.
  • Das australische Jobbörsen Schwergewicht Seek hat 25 Prozent Anteile an den führenden afrikanischen One Africa Media erworben und baut damit seine Präsenz und seinen Einfluss in den „emerging countries“ aus.