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Ab 30.09. ist es wieder soweit: Bis einschließlich 08.11.2013 wird online abgestimmt, wer am 28.11. zur Karriere Website des Jahres gekürt wird (auch wenn in der Anleitung, wie gewählt werden kann, vom 24.09. bis 02.11. steht – das scheinen die Daten vom letzten Jahr zu sein).
Das genaue Auswahlverfahren für die Nominierungen ist hier beschrieben, wobei der untere Abschnitt am interessantesten ist.

website-des-jahres-nominierungen_2013Dieses Jahr sind folgende Jobportale vertreten (s. Grafik rechts).

Online-Besucher stimmen per Online-Wahl ab und bewerten Design, Navigation und Inhalt mit Hilfe von Sternchen, die abegegeben werden können.
Letztes Jahr wurde StepStone als beste Karriereseite gewählt, academics.de wurde zur beliebtesten erkoren. Was mich bei der Wahl zur besten und beliebtesten Website nachdenklich macht, ist, dass die Wähler Aspekte einer Seite bewerten, die sie wahrscheinlich kaum objektiv einschätzen können. Design ist Geschmackssache, Inhalte auch. Navigation, naja. Weiterempfehlung: ja, das ist gut.

Die Vorauswahl erscheint recht schlüssig und objektiv – jedoch sage ich mir: Je mehr (Marketing-) Budget ich in die Akquise stecke, um meine Website-Besucher zur Abstimmung zu bewegen und je engagierter meine Community ist, umso besser wird dann das Endergebnis meiner Seite. Zumal es vom Veranstalter hinter der Wahl auch ein paar nette Preise zu gewinnen gibt.

Und: die kleinen, aber trotzdem guten Seiten, die eben keine monatlichen 2.500 Besucher haben, kommen nie aufs Treppchen, geschweige denn in den Pool der Nominierten.
Oder sehe nur ich das alles ein wenig kritisch?

Zum Schluss: Gerade erst aufgefallen – Monster.de und Jobpilot.de tauchen beide in den Nominierungen auf… hat das denn noch immer keiner kapiert?